Sternenkinder - geliebt, vermisst, verschwiegen


Viele Kinder, die sich auf den Weg in unsere Welt machen, werden nie geboren. Sie entscheiden sich davor, uns zu verlassen. Ungeboren wieder zu verschwinden und verwaiste Eltern zurück zu lassen, macht mit den Menschen etwas und um es wirklich verschweigen zu können, einfach zu viel. Ich liebe meine beiden „Sternchen“ genau so wie meine beiden „Weltkinder“. Ich nenne meine Kinder so, weil die einen bei den Sternen und die anderen in unserer Welt leben. Vermissen tue ich meine „Sternchen“ jeden Tag und sehr lange habe ich sie verschwiegen. Je früher unsere Kinder entscheiden, diese Welt nicht zu betreten, desto eher und desto besser können sie verschwiegen werden. Doch jedes Kind macht mit einer Mutter etwas, ob geboren oder ungeboren. Und nicht nur mit der Mutter, sondern auch mit dem ganzen Umfeld. Auch wenn die Menschen, die uns umgeben, nichts von dem kleinen Wesen wissen, das Geheimnis der ungeborenen Seele steht im Raum und nimmt sich diesen Raum auch. Wie sehr, habe ich erst viele Jahre nach meinen „Sternchen“ vor kurzem erst gesehen, als mein Enkel zur Welt kam. Mit ihm gab es im Bauch noch ein kleines Mäderl, welches sich aber entschied, nicht mit ihm auf die Welt zu kommen, sondern zu den Sternen zu gehen. Ständig hatte ich das Gefühl, er vermisst etwas, nur was, war mir nicht klar. Nicht klar genug um die Zeichen zu verstehen. Als er anfing zu krabbeln, spiegelte er sich immer wieder in Dingen und fand Gefallen daran. Spiegelbild war in seiner Entwicklungsstufe noch kein Thema, aber er brabbelte mit seinem Gegenüber und er streichelte es auch über die Wange. Wenn er einschlief, umarmte er die Luft und fühlte sich geborgen. Seiner Mama fehlte die Kleine auch und um daran nicht zu scheitern, sprach sie immer wieder darüber mit Fachleuten, aber auch mit uns und ihrem kleinen Sohn. Die Gespräche Mutter-Sohn taten beiden gut. So hatte das „Sternchen“ Raum und seinen Platz in unserer Welt. Und auch ich begann über meine Sternenkinder zu sprechen. Plötzlich konnten Wunden heilen, die der „Abgang“ dieser trotz allem geliebten kleinen Wesen gerissen hatten. Plötzlich lebten diese Elfenwesen. Erstaunlich, wie hell sie ihr Licht strahlen ließen. Sie lebten und leben in unserem Herzen ja sowieso, und in unseren Gedanken und Worten eben jetzt auch. Plötzlich, da ihr kurzes „Leben“ nicht mehr verschwiegen wird, bringt es keine Missverständnisse und vor allem auch kein Unverständnis auf Reaktionen in so manchen Lebenssituationen. Es zu benennen, was du vermisst und liebst, befreit dich von Gefühlen, die du nicht zuordnen kannst. Darüber zu schweigen, was deiner Seele nicht guttut, lässt den Körper schreien und du spürst körperlich, was du dir geistig verbietest zu spüren. Ich kann dir nur sagen, dass deine innere Zerrissenheit auch deine dir nahen Menschen spüren. Es kostet dich Kraft, raubt dir deine Energie, dieses Geheimnis zu verbergen, besonders wenn du anfängst es sogar vor deinen Erinnerungen zu verbergen, es ignorierst und verdrängst. Jedes Geheimnis kommt irgendwann ans Tageslicht. Alles, was du dir versagst wenigstens deinen Lieblingen zu sagen, spricht dein Körper aus durch Schmerz, Krankheit oder nur durch Unwohl sein. Das ist schon schlimm genug und betrifft nur dich. Doch deine Unausgeglichenheit, auch wenn du sie selber nicht wahrnimmst, spüren deine „Weltenkinder“, denn sie sind feine Fühler in dieser Welt. Sie spüren, was du dir versagst zu spüren. Sie sind unausgeglichen, reagieren nicht, wie du es erwartest und sind sensibel auf alle deine Regungen. Und in seltenen Fällen leiden sie, ohne wirklich zu wissen, warum. Jedes Menschenkind hinterlässt eine Fußspur im Sand des Lebens. Ungeborene genau so wie die, die auf dieser Erde herumlaufen. Sie werden von den Wellen des Schicksals verwischt, aber ganz verschwinden sie nie. Tun wir uns und unseren Liebsten gutes und lassen sie in unserem Kreis leben, geben wir ihnen den Platz, den ihre Spur im Lebenssand verdient. Nehmen wir Leid von den Kleinen, die ihre Spur fühlen und unser Geheimnis nicht kennen. Auch sie vermissen diese Elfenwesen bei den Sternen genauso wie wir, ohne es richtig wahrnehmen und einordnen zu können.


In Erinnerung an:
Karolina Elisabeth 
Lisabeth Felizia
Emal Marie
Amin Gabriel





 

Warum bin ich, was ich bin ...

 

Als ich mir diese Frage gestellt habe, hat es in meinem Kopf einige Tage ordentlich geschwirrt und gebrummt, bis ich diese Frage genau beantworten konnte. Eigentlich bin ich, was ich bin, weil ein sehr lieber Mensch meine Inspirierung war - mein Bruder Joachim. Er war ein Kind, dem es nicht so leicht wie andere Kinder fiel, ins Leben zu starten. Er kam mit einer Behinderung zur Welt. Mein Bruder war und ist ein besonderer Mensch und besondere Menschen brauchen andere besondere Menschen. Zum einen eine starke Mutter, zum anderen eine speziell ausgebildete Person - eineN PhysiotherapeutIn. Als ich klein war, bekam ich das noch nicht so richtig mit. Später in meinen Kinder- und Jugendtagen schon. Vor über 50 Jahren eineN PhysiotherapeuteIn zu finden, war gar nicht so leicht. Doch mich faszinierte diese Arbeit immer und ich war gerne dabei. Diese Gedult, beeinträchtigten Kindern auf die Sprünge zu helfen, die einfachen und doch logischen Griffe und Übungen faszinierten mich. Aber auch diese kleinen Wesen, die mit aller Kraft die Hilfe annahmen und ihren schwierigen Start meisterten. So begann ich meine Ausbildung und die Freude und Faszination zu diesem Beruf ist geblieben. Nein sie hat sich noch gesteigert. Die Arbeit mit den immer größer werdenden Kindern, die langsam erwachsen wurden, führte mich auch in die Erwachsenenwelt. Und die Faszination, was man auch noch in späteren Jahren mit einfachen Griffen und Übungen an Leid verhindern und den Menschen wieder ein besseres Lebensgefühl geben kann, hat mich dazu geführt, auch mit Erwachsenen zu arbeiten. Auf meinem Weg zu dem, was ich heute bin, bin ich nie stehen geblieben. Ich glaube, das macht es auch aus, was ich bin. Immer mehr habe ich gemerkt, dass körperliche Beeinträchtigungen zwar häufig etwas mit unserem Körper zu tun hat, aber nicht nur. Oft spielt uns unsere Psyche/Seele einen Streich und dann schreit unser Körper nach Hilfe. So habe ich mich auf den Weg gemacht, darüber mehr zu erfahren.

Eines hätte ich fasst vergessen! Eigentlich wollte ich immer nur für fremde Kinder dasein. Eigene Kinder waren nicht geplant. Doch als unsere Erste so einmal "Hallo" gesagt hat und viel zu früh ins Leben gestartet ist, habe ich gemerkt, wie alleine und trotz Wissen unsicher man da als Mama dasteht. So habe ich mich bemüht, immer, ob bei großen oder auch noch so kleinen Dingen, Eltern in ihrer Angst um ihr Kind ernst und wahr zu nehmen und die Hilfe anzubieten, die sie brauchen.
Ob es jetzt Fragen sind, die sie haben und eines weiß ich - es gibt als Eltern KEINE dummen Fragen, nur dumme Antworte - so werden diese von mir so weit ich kann immer beantwortet und wenn ich es nicht weiß, mache ich mich schlau.
Ob es auch nur Ängste sind, so versuche ich, diese aufzufangen und gemeinsam das Selbstvertrauen in das eigene elterliche Gefühl zu stärken. Niemals möchte ich erleben, dass Eltern nachts nicht schlafen können, weil sie unsicher sind und KEINE Hilfe finden. Deshalb berate ich jeden gerne so weit ich es kann und so weit die Person es auch möchte.

Ja, das macht es aus was ich bin:
Physiotherapeutin für Kinder, Heranwachsende und Erwachsene mit angeborenen und erworbenen Langzeitbeschwerden. 
Mental-Health-Trainerin für Kinder, Heranwachsende und Erwachsene mit autoimmunen und psychosomatischen Erkrankungen.
Systemischer Coach für Jugendliche, Eltern und all jene, die in ihrer Gedankenwelt und ihrem Leben etwas ändern wollen.
Immer wissentlich am Ball und geduldig wartend, bis DU so weit bist, dir die Hilfe zu holen, die ich den Menschen geben kann.




 

 * Alles, was man im Leben tut, kommt zu einen wieder zurück. Das Leben ist wie ein Bumerang. Wenn ich mich herzlos verhalte und stets egoistisch bin, wird mir keiner zur Seite stehen, wenn ich es brauche. Wenn ich mich stets ausnützen lasse und dabei zulasse, nicht gesehen zu werden, wird mich, wenn ich Hilfe brauche, auch keiner sehen. Aber wenn ich herzlich bin, helfe und meine Grenzen der Hilfsbereitschaft zeige, dann werde ich gesehen. Dann werden meine Mitmenschen auch sehen, wenn ich Hilfe brauche und mir herzlichst zur Seite stehen.

* Kein Mensch gehört einem Anderen, jeder ist sein eigen, frei im Denken und im Tun. Daher ist auch jeder für sein Lebensglück selbst verantwortlich und kann keinem die Schuld zuweisen, wenn sein Leben anders verläuft, als er es gerne hätte. Was einem nicht passt, kann man nur selber ändern, ein andere ist dazu nicht im Stande.

* Kinder wurden uns geschenkt um uns an ihnen messen zu können. Sie sind die kleinen Wesen, die uns mit voller Wucht zeigen, wo unsere Grenzen im Leben sind. Sie zeigen uns auch, wer wir sind, indem sie uns spiegeln und so einen Spiegel vorhalten. 

Humor ist der Schwimmgürtel auf dem Strom des Lebens. 

Manche Menschen verlieren ihren Lebenshumor und treiben dahin bis die Wellen des Stromes sie verschlucken. Ganz bewusst lassen sie sich in die Tiefen des Wassers sinken, geben ihren Schwimmgürtel her. Still und leise verschwinden sie in den Fluten und keiner kann sie aufhalten, keiner sie festhalten. Die, die weiterschwimmen im Lebensstrom suchen nach Antworten, nach dem "Warum". Wenn ein Mensch sich entschließt zu gehen, ist das Warum egal. Es ist der Wille zu gehen und nicht zu bleiben, auch wenn wir es nicht verstehen.

Ich kehre in mich selbst zurück und finde eine Welt.

Meine Welt finde ich nur in mir. Wenn ich mein Inneres lebe, lebe ich mein Leben und nicht das der anderen. Darum bleibe bei dir und lasse dich nicht von anderen verbiegen.

"WENN DEINE SEELE WEINT UND DU HÖRST NICHT AUF SIE, SPRICHT BALD DEIN SCHMERZENDER KÖRPER MIT DIR"

Diesen und ähnliche Sätze sage ich aus Überzeugung immer wieder meinen Klienten. Ich fordere sie auf, in sich hinein zu hören. zu spüren, was in ihrem Körper vorgeht und wo sie ihrem Körper helfen können zu heilen. Jeder sollte sich immer wieder Zeit nehmen für diese In-sich-Kehre um seinen Körper oder seine Psyche nicht zu überfordern. Wenn man nicht auf leise Reaktionen hört, schreit der Körper. Seine einzige Sprache, die er dann noch kennt, sind Schmerzen. Diese Schmerzen treten zuerst an unseren Schwachstellen im Körper auf. Sie steigern sich und zuletzt betreffen sie auch die starken Regionen in unserem Körper, mit denen wir am wenigsten rechnen. Dann ist es aber höchste Eisenbahn, sich eine Auszeit zu gönnen. Eine Auszeit von allem, auch von uns selbst und unseren zweiflerischen Gedanken, bevor wir ins Burnout rutschen und uns selbst nicht mehr helfen können. Auch ich bin ein Mensch, der lieber anderen hilft und sehr leicht die kleinen Zeichen der Psyche und des Körpers übersieht. Daher kenne ich die Gefahren besonders gut. Zeichen wie Müdigkeit, Lustlosigkeit, ein Zwicken im Nacken da oder ein Ziehen im Rücken dort. Manchmal braucht man, auch ich, einen Stupser von außen, um in uns zu kehren und einmal so richtig gut nachzusehen, wo es bei uns eckt und nicht rund läuft. So kann ich gut auf mich hören und mir Zeit für mich nehmen, Vorgänge in meinem Leben verändern, um mich und meine Bedürfnisse zu spüren. 

SPÜRT EUCH UND HÖRT AUF DAS, WAS IHR SPÜRT. 

Ruht in eurer/m Seele/Geist und gebt eurem Körper Zeit zu heilen.


Ich bin erfahren, verlässlich sowie fokussiert auf gute Ergebnisse und weiß es zu schätzen, mit großartigen Klienten zusammenzuarbeiten.